Wechselausstellungen.de

Kunstausstellungen und Pressenews aus Kunstmuseen, Kunsthallen und Galerien
Anzeige
Anzeige
wechselausstellungen.de | 11. Dezember 2009

Aufgrund des großen Erfolgs verlängert. Die Berlinische Galerie zeigt noch bis 15. Februar 2010 „Berlin 89/09. Kunst zwischen Spurensuche und Utopie“

41 internationale Künstler reflektieren im Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur den gesellschaftlichen und urbanen Wandel in der Stadt Berlin, der durch den Mauerfall ausgelöst wurde. Sie stellen Positionen zur Diskussion, die die Veränderungen in der Zeit nach 1989 thematisieren. Die umfassendste Kunstausstellung im Gedenkjahr 2009 zu „20 Jahre Mauerfall“ wird nun aufgrund des großen Erfolgs verlängert und kann noch bis Mitte Februar 2010 besucht werden.

Der tiefgreifende Wandlungsprozess, der sich in Berlin ereignet hat, zieht bis heute zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt an. Für diese waren von Beginn an die Verwerfungen in der neuen Hauptstadt Gegenstand intensiver künstlerischer Recherche und Intervention. Sie wurden Auslöser kommentierender, alternativer wie utopischer Entwürfe. Die Kuratoren Dr. Heinz Stahlhut und Guido Fassbender wählten für die Schau „Berlin 89/09“ epochale sowie neu zu entdeckende Arbeiten aus, die unser Berlinbild nach 1989 reflektieren. Bis Ende des Jahres haben rund 25.000 Besucher die Schau „Berlin 89/09“ in der Berlinischen Galerie gesehen.

Die Ausstellung umfasst Werke international bedeutender Künstlerinnen und Künstler wie John M. Armleder, Sophie Calle, Doug Hall, Reynold Reynolds, Frank Thiel und Wolfgang Tillmans. Einige Objekte waren bisher in Berlin noch nie zu sehen. So verwandelt Fred Rubin mit der Installation „Halb-Wert / Zeit“ die Berlinische Galerie in ein Zwischenlager für ortlos gewordene Deckenleuchter, die aus dem Empfangsgebäude des ehemaligen Amts für Atomsicherheit und Strahlenschutz der DDR in Berlin Karlshorst stammen. Ebenso einmalig ist das exklusiv für „Berlin 89/09“ geschaffene Gemälde von Tim Trantenroth, der Fassadenelemente Berliner Architektur als wandfüllende Bildkomposition interpretiert.

Um das Crossover und die interdisziplinäre Verschränkung kultureller Ebenen zu spiegeln, wird die Ausstellung „Berlin 89/09“ durch ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt. Jeden Montagabend bietet die Berlinische Galerie um 18 Uhr Filme und Künstlergespräche bei freiem Eintritt und am 15.02.2010 ab 18 Uhr eine Finissage.

Programm für kommenden Montag, 14. Dezember 2009, 18 Uhr
KÜNSTLERGESPRÄCH: Tobias Hauser im Gespräch mit Heinz Stahlhut”
Für das Kunstprojekt „Walden“ rekonstruierte Tobias Hauser 2002 auf einer Brachfläche am Leipziger Platz die legendäre Holzhütte, die sich der amerikanische Idealist Henry David Thoreau 1845 in Nordamerika errichtete. Im Gespräch erläutert der Künstler die Entstehung und philosophischen Hintergründe der Arbeit und diskutiert ihre Bedeutung für die heutige urbane Situation Berlins.

Pressemitteilung
Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Anzeige

Die Nutzung der Kommentierungsfunktion ist als Gast ohne Registrierung möglich. Nach Eingabe eines Nutzernamens und einer E-Mail-Adresse können Sie einen Kommentar hinterlassen.
Alternativ können Sie sich bei Disqus registrieren oder sich über Ihre Facebook-, Twitter-, Google-, Yahoo- oder OpenID-Accounts anmelden.
blog comments powered by Disqus