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Kunstausstellungen und Pressenews aus Kunstmuseen, Kunsthallen und Galerien
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wechselausstellungen.de | 10. Dezember 2009

Berlinische Galerie Ausstellungsvorschau 2009/2010

Berlin 89/09
Kunst zwischen Spurensuche und Utopie
Verlängert bis 15.02.2010

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall zieht die Ausstellung eine Bilanz des tiefgreifenden Wandels, der Berlin bis heute bestimmt. Werke international bedeutender Künstler entwerfen ein zugleich präzises wie utopisches und intimes Porträt einer Metropole im Umbruch, das exemplarisch für Deutschland und weite Teile Mittel- und Osteuropas steht.

Beteiligte Künstler: Ulf Aminde, John M. Armleder, Max Baumann, Stefanie Bürkle, Sophie Calle, Tacita Dean, Dellbrügge & de Moll, Johanna Domke, Nina Fischer und Maroan el Sani, Rainer-Fetting, Doug Hall, Tobias Hauser, Hans Hemmert, Heike Klussmann, Karsten Konrad, Norbert Kottmann, Susanne Kriemann, Alicja Kwade, David Lamelas, Gerda Leopold, Ute Mahling, Michel Majerus, Björn Melhus, Florian Merkel, Arwed Messmer, Olaf Metzel, Anne Misselwitz, SUSI POP, Reynold Reynolds, Raffael Rheinsberg, Fred Rubin, Salomé, Bettina Sefkow, Sarah Schönfeld, Frank Thiel, Wolfgang Tillmans, Tim Trantenroth, Bernd Trasberger, Vincent Trasov, Lois Weinberger, Michael Wesely

Ausstellung mit freundlicher Unterstützung von: Förderverein Berlinische Galerie e.V., Vivantes und Berliner Wasserbetriebe

Kuratorenführungen: 04.01. / 11.01. / 25.01. / 08.02. / 15.02. jeweils 14 Uhr
Veranstaltungen und Filme immer montags 18 – 20 Uhr, Finissage: 15.02. 18 Uhr, Eintritt frei

Dieter Goltzsche
Arbeiten auf Papier 2000 – 2009
16.12.2009 – 01.03.2010

Dieter Goltzsche (*1934 / Dresden) ist ein Virtuose der kleinen Form. Gesehenes, Gelesenes, Erinnertes, Gedachtes und Gehörtes übersetzt er in seine assoziative Bildlyrik. Die rund 50 ausgestellten Zeichnungen und Pastelle sind zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion, spielerischer Leichtigkeit und formaler Strenge angesiedelt. Kabinettausstellung und Katalog mit Unterstützung der Ilse-Augustin–Stiftung.

Kuratorenführung: 01.02. 14 Uhr

Berlin Transfer
Junge Kunst der Berlinischen Galerie und der GASAG
05.03. - 24.05.2010

In der Ausstellung werden Neuerwerbungen der Berlinischen Galerie im Dialog mit einem umfangreichen Konvolut von Arbeiten aus der Sammlung „Kunst im Bau“ der GASAG präsentiert. Die Bestände ergänzen sich perfekt, weil sie ihren Fokus auf das aktuelle Berliner Kunstschaffen richten. Während das Landesmuseum seit Mitte der 1970er-Jahre neben Werken der Klassischen Moderne und der Nachkriegskunst immer auch Zeitgenössisches gesammelt hat, entstand seit 2002 in Zusammenarbeit mit der Kunstfabrik am Flutgraben e. V. die Sammlung „Kunst im Bau“ für das Shell-Haus, den Firmensitz der GASAG. Mit zahlreichen Werken in Berlin tätiger Künstler entsteht ein Panorama zeitgenössischer Positionen in Malerei, Fotografie, Grafik und Installationen.

Künstlerauswahl: Ronald de Bloeme, Beate Gütschow, Falk Haberkorn, Gregor Hildebrandt, Esther Neumann, Henrik Schrat, Caro Suerkemper, Thomas Eller, Anton Henning, Clemens Krauss, Raimund Kummer, Axel Lieber, Miguel Rothschild, Lars Teichmann

Pressekonferenz: 04.03., 11 Uhr, Eröffnung: 04.03. 19 Uhr
Kuratorenführungen: 08.03. / 15.03. / 29.03. / 05.04. / 12.04. jeweils 14 Uhr

Spotlight Sammlung
Die Schenkungen Herbert Kaufmann und Max Wechsler
05.03. - 24.05.2010

Die Berlinische Galerie erhielt jüngst umfangreiche Schenkungen von Werken Herbert Kaufmanns (*1924) und Max Wechslers (*1925), die nun erstmals mit Arbeiten gezeigt werden, die sich schon länger in der Sammlung befinden. Während Kaufmann Logos und Schriftzeichen als kompositorische Elemente einsetzt, verwendet Wechsler bedrucktes Papier als Grundsubstanz seiner Bilder.

Kuratorenführung: 22.03. 14 Uhr

Spotlight Sammlung
Die Schenkung Ursula Sax
11.06. – 06.09.2010

Ursula Sax (*1935), in Radebeul bei Dresden ansässig, ist der Stadt Berlin durch Studium und Lehrtätigkeit an der Universität der Künste seit vielen Jahren eng verbunden. Nun hat die Künstlerin der Berlinischen Galerie eine umfangreiche Schenkung gemacht und damit den bereits vorhandenen Bestand ihrer Arbeiten substanziell erweitert. Mit Stein- und Holzskulpturen, Metall- und Tonplastiken, Fahnen und Performancekleidern, Zeichnungen und Druckgrafiken zeigt die Präsentation eine Auswahl der verschiedenen Werkgruppen und gibt einen Einblick in ein beeindruckend vielgestaltiges Œuvre.

Julian Rosefeldt. Vattenfall Contemporary 2010
01.05. – 18.10.2010

Der in Berlin lebende Video- und Filmkünstler Julian Rosefeldt (1965), der sich inzwischen international einen Namen gemacht hat, ist der Gewinner des „Vattenfall Contemporary 2010“. Der Künstler überzeugte die Jury mit aufwändig produzierten Filminstallationen, in denen er das Paradox-Irrationale unseres Alltags in opulenten Bildern in Szene setzt.
Der „Vattenfall Contemporary“ ist eine Neukonzeption des traditionsreichen „Vattenfall Kunstpreis Energie“, der seit 1992 jährlich vergeben wurde. Der Preis wird zukünftig über Malerei und Zeichnung hinaus auch für Medienkunst, Performance und Skulptur an international renommierte Künstler verliehen, die in Berlin leben und arbeiten. Die Ehrung umfasst neben einem Ankauf für die Sammlung Vattenfall eine Einzelausstellung im Museum und die Produktion eines Ausstellungskataloges.

Mitglieder der Jury: Sabrina van der Ley, Leiterin Galerie der Gegenwart, Kunsthalle Hamburg, Prof. Jörn Merkert, Direktor Berlinische Galerie, Dr. Heinz Stahlhut, Leiter Sammlung Bildende Kunst, Berlinische Galerie, Udo Bekker, Vattenfall Personalvorstand und Dr. Hans-Jürgen Meyer, Vattenfall Vorstand Finanzen.

Pressekonferenz: 30.04. 11 Uhr
Ausstellungseröffnung und Preisverleihung: 30. 04. 19 Uhr

Marianne Breslauer. Fotografien 1927-1938
„Kunst – meine Leidenschaft, mein innerstes Wesen“
11.06. – 06.09.2010

Marianne Breslauer (1909 – 2001) fotografierte von 1927 bis 1938. Ihre Fotografien spiegeln die Atmosphäre der Weimarer Republik und deren kosmopolitische Kunstszene wider. Menschen und deren Leben in anderen Ländern und Kulturen waren ihre große Leidenschaft. Sie hatte eine besondere Begabung dafür, bei unauffälligen und eher nebensächlich wirkenden Ereignissen und Momenten den Augenblick für ein Bild zu verspüren, der über das Abgebildete hinaus Geschichten erzählte. Breslauer arbeitet auch mit Elementen einer neuen Ästhetik, die in den zwanziger Jahren entstand und als „Neues Sehen“ bezeichnet wurde. Ihre besondere Neugier galt Künstlern und jungen Frauen ihres Alters, die, wie sie selbst, einem neuen Frauentyp entsprachen: selbstbewusst auf der Suche nach einem unabhängigen Leben.
Die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Fotostiftung Schweiz, Winterthur steht unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Botschaft Berlin. Mit Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Pressekonferenz: 10.06. 11 Uhr, Eröffnung: 10.06. 19 Uhr

Karl Arnold. Berliner Bilder aus den 1920er-Jahren
„Hoppla, wir leben!“
11.06. – 27.09.2010

In den Jahren der Weimarer Republik hielt sich der Münchner Pressezeichner Karl Arnold (1883- 1953) regelmäßig in der deutschen Hauptstadt auf, um – wie er schrieb – „das Absonderliche dieser verrückten Stadt einzufangen“. Von unterschiedlichen Berliner Schauplätzen lieferte er dem Simplicissimus und der Münchner Illustrierten Presse seine kultur- und zeitkritischen Bildberichte. Mit souveränem zeichnerischen Können und mit dem kühlen Blick eines distanzierten Beobachters entwarf Arnold seine Typen und Szenen des Berliner Lebens für ein breites Publikum.
Die Grafische Sammlung der Berlinischen Galerie besitzt eine große Zahl von Zeichnungen aus dem Nachlass von Karl Arnold, darunter auch viele Berliner Bilder aus den 1920er-Jahren. Sie stehen im Zentrum der Ausstellung mit rund 130 Zeichnungen des Künstlers.

Pressekonferenz: 10.06. 11 Uhr, Eröffnung: 10.06. 19 Uhr

Nan Goldin. Berlin Work
Fotografien 1984 bis 2009
24.09.2010 – 01.02.2011

Die amerikanische Künstlerin Nan Goldin gilt als eine Hauptvertreterin der „subjektiven Fotografie“. Ihr eigenes Leben steht im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit. Seit Mitte der 1980er-Jahre war Goldin immer wieder für längere Zeit in Berlin. Das ganze Jahr 1991 konnte sie im Rahmen des DAAD-Künstlerprogramms 1991 in der Stadt verbringen. Die Berlinische Galerie zeigt mit rund 100 Fotografien einen umfassenden Überblick ihrer in Berlin entstandenen Arbeiten und berücksichtigt dabei auch noch unveröffentlichtes, noch nie präsentiertes Material aus dem Archiv der Künstlerin. Die Ausstellung wird unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds.

Pressekonferenz: 23.09. 11 Uhr, Eröffnung: 23.09. 19 Uhr

Hannah-Höch-Preis
15.10.2010 – 08.02.2011

Die Hannah-Höch-Preis-Verleihung und die damit verbundene Ausstellung finden 2010 in der Berlinischen Galerie statt. Der mit 15.000 Euro dotierte Kunstpreis wird seit 1996 von der Kulturverwaltung des Berliner Senats für ein herausragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen. Die Auswahl der Künstler erfolgt durch die Förderkommission Bildende Kunst des Berliner Senats, in der die Berlinische Galerie, die Stiftung Stadtmuseum, das Kupferstichkabinett sowie der Neue Berliner Kunstverein vertreten sind. Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt im Frühjahr 2010.

Pressekonferenz: 14.10. 11 Uhr
Preisverleihung und Ausstellungseröffnung: 14.10. 19 Uhr

GASAG Kunstpreis ‘10 in der Berlinischen Galerie
30.10.2010 – 01.02.2011

2010 wird der GASAG-Kunstpreis erstmals als Kooperation zwischen der Berlinischen Galerie und der GASAG vergeben. Die Partner ehren mit dem neu ausgerichteten Preis alle zwei Jahre einen in Berlin tätigen Künstler, dessen Schaffen sich an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technik bewegt. Wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisprozesse zu hinterfragen, ist inzwischen zu einem wichtigen Aspekt künstlerischer Arbeit geworden, um Denkanstöße zu geben. So entsteht mit der Ausstellung, für die der Preisträger ein neues Werk schaffen wird, in der Berlinischen Galerie eine Art „Labor“, in dem künstlerische und wissenschaftliche Kreativität gefördert wird.

Jury für den GASAG Kunstpreis 2010: Dr. med. Alexander Abbushi, Abt. für Neurochirurgie, Charité, Berlin, Dr. Eugen Blume, Hamburger Bahnhof, Berlin, Thomas Eller, Berlin, Dr. Susanne Witzgall, Akademie der Künste, München und Dr. Thomas Köhler, Berlinische Galerie. Beisitzer: Birgit Jammes, GASAG, Berlin und Dr. Heinz Stahlhut, Berlinische Galerie

Pressekonferenz: 28.10. 11 Uhr, Eröffnung: 29.10. 19 Uhr

Pressemitteilung
Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

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