Besucherrekord in der Schirn Kunsthalle - über 160.000 sahen bisher die Impressionistinnen
DIE SCHIRN FEIERT DEN ABSCHIED DER IMPRESSIONISTINNEN MIT GROSSEM FAMILIENFEST AM 1. JUNI 2008.
Mit aktuell über 160.000 Besuchern ist die Ausstellung „Impressionistinnen. Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond“, die noch bis zum 1. Juni geöffnet ist, schon jetzt einer der größten Publikumserfolge in der Geschichte der Schirn. Die Meisterinnen des Impressionismus übertreffen sogar die Präsentation der spektakulärem Scherenschnitte von Henri Matisse, die 2002 138.234 Interessierte in die Schirn lockte. In der nunmehr 23-jährigen Geschichte der Schirn, die seit Herbst 2001 unter der Leitung von Max Hollein steht, stehen die Impressionistinnen – bereits eine Woche vor Ende – als zweiterfolgreichste Ausstellung der Kunsthalle fest: Einen größeren Zustrom als die Impressionistinnen verzeichnete nur 1989 die große Retrospektive „Wassily Kandinsky“ mit 189.385 Besuchern.
Zum Ausklang der Ausstellung wird am 1. Juni von 11 bis 18 Uhr ein großer Familientag veranstaltet, der ganz im Lichte der Impressionistinnen steht. Den Höhepunkt des Familienfestes bildet die Aktion „IMPRESSIONISTINNEN erobern die Stadt“. Alle Besucher des Familientags sind aufgefordert, an einem riesigen impressionistischen Gemeinschaftsgemälde mitzuwirken. Stück für Stück wird sich dieses Abschiedsbild vom Eingang der Schirn in Richtung Römer ausdehnen und ein für alle sichtbares „Au revoir“ der Besucher an die abreisenden Impressionistinnen senden.
In einer großen Auswahl spannender Führungen haben Eltern und Kinder die letzte Gelegenheit, die Impressionistinnen in der Schirn kennenzulernen. So führen die Handpuppen Max und Lisa Kinder ab 4 Jahren in die Welt der Julie Manet, der Tochter von Berthe Morisot und Eugène Manet, die auf zahlreichen Werken dargestellt ist. Später erzählt und musiziert Rudi Gerharz gemeinsam mit den kleinen Besuchern in der Ausstellung. Erwachsene können bei der Dialogführung „Mode im Gespräch“ einer Kunsthistorikerin und einer Maßschneiderin bei der Betrachtung der Bilder aus jeweils fachspezifischen Blickwinkeln folgen. Wer möchte, kann sich sogar in historischem Kostüm fotografieren lassen.
Im Impressionistinnen-Atelier und unter freiem Himmel können sich Jung und Alt als impressionistische Maler versuchen. Die Jüngsten legen mit Fingerfarbe los und nähern sich damit der impressionistischen Malweise an. Unter dem Motto „Schöne Dinge für feine Leute“ entstehen zudem japanische Fächer, die mit Tusche und Farbe bemalt werden. Und natürlich geht es ins Freie – wie die Impressionistinnen können die Besucher an Staffeleien en plein air malen, und das mitten in der Frankfurter City.
Das gesamte Programm für den Familientag ist ab dem 27. Mai 2008 unter www.impressionistinnen.de zu finden.
Für Besucher, welche die Ausstellung während der Woche besuchen möchten, bieten außerdem die langen Öffnungszeiten am Mittwoch und Donnerstag bis 22 Uhr Gelegenheit, die Werke der Impressionistinnen eingehend zu studieren.
Die von der Schirn konzipierte Ausstellung „Impressionistinnen. Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond“ wird im Anschluss in die USA wandern und vom 21. Juni bis 21. September 2008 in den Fine Arts Museums of San Francisco gezeigt werden.
ORT: SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT, Römerberg, D-60311 Frankfurt
DATUM FAMILIENTAG: Sonntag, 1. Juni 2008, 11−18 Uhr
GEBÜHR: Eintritt in die Ausstellungen, zzgl. 5 € Gebühren für Material
AUSSTELLUNG: „Impressionistinnen. Berthe Morisot, Mary Cassatt, Eva Gonzalès, Marie Bracquemond“ (bis 1. Juni 2008) ÖFFNUNGSZEITEN: Di., Fr. – So. 10–19 Uhr, Mi. und Do. 10–22 Uhr
INFORMATION: www.impressionistinnen.de, welcome@schirn.de
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
D-60311 Frankfurt
Telefon: (+49-69) 29 98 82-118
Stichwörter / Tags: Bracquemond, Frankfurt, Impressionismus, Morisot, Schirn Kunsthalle
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