Mit Fortuna übers Meer. Sächsische Kunstschätze reisen nach Dänemark
Die Ausstellung “Mit Fortuna übers Meer. Sachsen und Dänemark - Ehen und Allianzen im Spiegel der Kunst (1548-1709)“, die im Sommer 2009 im Dresdner Residenzschloss mit großem Publikumszuspruch gezeigt wurde, wird ab 17. Februar auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen in einer leicht modifizierten Form zu erleben sein. Unter dem dänischen Titel “Tro – Styrke - Kærlighed”: Glaube-Stärke-Liebe. Dänemark-Sachsen 1548-1709“ führt die Ausstellung rund 250 Exponate zusammen, die den kulturellen Austausch zwischen den Höfen in Dresden und Kopenhagen illustrieren. Zudem dokumentiert sie die sächsisch-dänischen Eheschließungen der Jahre 1548, 1602, 1634 und 1666.
Die Ausstellung ist eine Kooperation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Königlichen Dänischen Sammlungen von Schloss Rosenborg in Kopenhagen. Sie beleuchtet die jahrhundertelangen politischen Verbindungen und den kulturellen Austausch zwischen Sachsen und Dänemark. „Wir freuen uns, dass der Austausch zwischen den beiden Ländern mit der Ausstellung an beiden Orten wieder lebendig geworden ist“, so Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Ausstellung erinnere an eine in der europäischen Geschichte bedeutsame politische Allianz zwischen Sachsen und Dänemark.
Diese Allianz hatte 1709 mit einem nicht weniger als einen Monat dauernden Staatsbesuch des dänischen Königs Frederik IV. am Hofe August des Starken ihren Höhepunkt erlebt. Sie war im Jahr 1548 mit der Eheschließung zwischen Herzog August, dem späteren Kurfürsten von Sachsen, und der dänischen Prinzessin Anna begründet worden. Drei weitere prachtvoll zelebrierte Hochzeiten folgten im Verlauf des 17. Jahrhunderts und festigten die dynastischen Bande zwischen den beiden zu der Zeit wichtigsten protestantischen Höfen Europas.
Am 16. Februar werden Königin Margrethe II von Dänemark und Bundespräsident Horst Köhler die Ausstellung auf Schloss Rosenborg in Kopenhagen eröffnen. Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird bei der Eröffnung anwesend sein.
Medienmitteilung
Staatliche Kunstsammlungen Dresden