Pigalles Kinder. Verwandlungen des Putto in der französischen Skulptur des 18. Jahrhunderts
Vortrag von Prof. Dr. Hans Körner, Seminar für Kunstgeschichte, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf
Im Rahmen der Vortragsreihe „Liebieghaus Positionen“
Mittwoch, 3. Februar 2010, 19.00 Uhr
Liebieghaus Skulpturensammlung, Vortragssaal
Eintritt frei
Die erfolgreiche Vortragsreihe „Liebieghaus Positionen‘‘ wird auch im Jahr 2010 fortgesetzt. Prof. Dr. Hans Körner von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stellt in seinem Vortrag „Pigalles Kinder. Verwandlungen des Putto in der französischen Skulptur des 18. Jahrhunderts“ anlässlich der aktuellen Ausstellung „Jean-Antoine Houdon. Die sinnliche Skulptur‘‘ (noch bis 28. Februar) das Thema des Kindes in der Bildhauerkunst in den Vordergrund. Er wird am 3. Februar um 19.00 Uhr die verschiedenen Darstellungen von Kinderbildnissen berühmter Bildhauer vergleichen und den Begriff von Kindheit in der Kunst ausloten. „Sie kennen dieses Kind … Das ist, meiner Treu, das Schönste, was er je gemacht hat, und was je von einem französischen Meißel geschaffen wurde.‘‘ Dieses Lob des französischen Aufklärers Denis Diderot in einem Brief an den deutschen Schriftsteller und Diplomaten Friedrich Melchior Baron von Grimm galt einem Kinderbildnis des französischen Bildhauers Jean-Baptiste Pigalle (1714-1785). Was macht den von Diderot derart hervorgehobenen Rang dieser kleinen Skulptur aus? Wie steht Pigalles „Kind mit dem Käfig‘‘ zu den Kinderbildnissen seiner Künstlerkollegen und -rivalen Jean-Antoine Houdon (1741-1828) und Louis-Claude Vassé (1716-1772)? Welchen Begriff von Kindheit vermittelt Pigalles kleines Meisterwerk?
Prof. Dr. Hans Körner wurde 1951 in Würzburg geboren. Er studierte an den Universitäten in Würzburg, Salzburg und München und wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert (1977) und habilitiert (1986). 1987 bis 1991 hatte er verschiedene Gastdozenturen an der Sorbonne (Paris IV) inne. Seit 1992 ist Hans Körner Lehrstuhlinhaber am Seminar für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf. 2000 wurde ihm der Reinhard-und-Emmi-Heynen-Preis verliehen. 2006 erhielt er eine Gastprofessur und ein Forschungsstipendium an der Ecole des Hautes Etudes en Science Sociale (EHESS), Paris.
Medienmitteilung
Liebieghaus Skulpturensammlung
Stichwörter / Tags: Frankfurt, Jean-Antoine Houdon, Liebieghaus Skulpturensammlung
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