Sonderveranstaltung im Kunsthaus Stade am Mittwoch, 5. Mai um 18:30 Uhr: “Expressionismus – Stil oder Haltung?”
“Es gibt Merkmale, die für den Expressionismus typisch sind”, sagt der Maler Matthias Weber. “Interessant ist jedoch, dass die Unterschiede zwischen den Kunstwerken die Gemeinsamkeiten deutlich überwiegen.” Ist der Expressionismus also ein Stil? Wie lässt sich diese Richtung fassen?
Am 5. Mai wird Weber diese Fragen an Werken der Sammlung Siegel erläutern. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Gruppe “Die Brücke”, die stilbildend für den Expressionismus gewesen ist. Werke ihrer Hauptvertreter Karl Schmidt-Rottluff, Erich Heckel, Max Pechstein und Ernst Ludwig Kirchner sind zur Zeit live in Stade zu erleben.
Die Dresdner Künstlergruppe versteht Weber vor allem als “Solidargemeinschaft höchst unterschiedlicher Avantgardisten”, die ein “Zweckbündnis eingegangen sind, um ihrer Auflehnung gegen den traditionellen Kunstbetrieb Nachdruck zu verleihen”. Für den Maler zeigt sich daran beispielhaft: “Beim Expressionismus handelt es sich weniger um eine Stilrichtung als um eine Haltung.” Um diese Haltung wird es Matthias Weber während seiner Führung gehen.
Chagall, Kirchner, Munch, Nolde, Picasso und viele andere mehr – in der Sammlung Siegel sind die großen Namen der Kunst des 20. Jahrhunderts vereint. Mit der Ausstellung “DIALOG MIT DER MODERNE” zeigt das Kunsthaus Stade diese Werke seit dem 21. Februar nun erstmals der Öffentlichkeit – noch bis zum 24. Mai.
Buchungen
http://www.kunsthaus-stade.de/info/buchungs-formular/ oder telefonisch unter 04141 3222
Öffnungszeiten
Di - Fr 10 - 17 Uhr | Sa + So 10 - 18 Uhr | Mo geschlossen
Zusätzlich zur Ausstellung bietet das Kunsthaus jeweils sonntags um 15:00 Uhr öffentliche Führungen.
Die Teilnahme an den Führungen kostet 7,00 Euro inklusive Eintritt.
Weitere Informationen unter www.kunsthaus-stade.de
Medienmitteilung
Kunsthaus Stade
Wasser West 7, 21682 Stade
T: 04141 44824
Stichwörter / Tags: Expressionismus, Kunsthaus Stade, Sammlung Arnd und Erika Siegel, Stade
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