Von München über New York und Urban Street Art bis zum Rockalbum
AMOS Showtime 2010 – Musik- und Kunstprojekt sorgt für Synergien
„Showtime“ ist das neue Rock-Album des deutsch-iranischen Musikers und Entertainers AMOS. Release ist am 26. August auf dem Hamburger Label Sounds of Subterrania. „Showtime“ ist zugleich ein internationales Kunst-Projekt. Die Platte erscheint auf Vinyl mit zunächst weißem Cover, das von über 450 visuellen Künstlern aus aller Welt bearbeitet wird. Die Kunstschaffenden leben in München, Berlin, Paris, London, New York, Los Angeles, auf den Philippinen, in Budapest, Rom oder Barcelona. Im Entstehungsprozess befinden sich Arbeiten aus allen kreativen Genres: von Illustration, Produkt- und Modedesign über Urban Street Art bis hin zu Tattoo Art oder bildender Kunst. Den Verkaufspreis für das Album inkl. Artwork legen die jeweiligen Gestalter selbst fest. Die Unikate werden ab dem 26. August in der nur für das Projekt erstellten Online-Galerie (www.amos-showtime.com) ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Ebenfalls am 26. August startet darüber hinaus eine fünfwöchige Tour durch Deutschland, die Schweiz, Belgien und Holland mit Ausstellungen von jeweils ca. 50 Covern und Showtime-Releasekonzerten. Vernissage und Konzert finden jeweils in der gleichen Stadt und am gleichen Abend statt. Fans dürfen sich auf ein weiteres schrilles Bühnenkapitel des exzentrischen Musik-Entertainers freuen.
Die Idee
Der in München lebende Musiker und Entertainer AMOS hat zusammen mit seinem Label Sounds of Subterrania ein Musik- und Kunstprojekt ins Leben gerufen, das visuellen Künstlern aller Disziplinen eine kollektive Plattform der kreativen Selbstdarstellung bietet. Die Idee für das international ausgerichtet Projekt gründet auf dem Titel des Albums und dem gleichnamigen Song, der die verlockende Kraft der Selbstdarstellung thematisiert. In Zeiten des Social Networkings und der freiwilligen Eigendurchleuchtung ein allgegenwärtiges Phänomen – unter Kunstschaffenden allerdings auch unerlässliche Antriebskraft.
“Do it yourself“ wird zu „Do it together“
Bis heute entwirft AMOS die aufwendigen Artworks zu seinen Musikproduktionen selbst und arbeitet dabei im engen kreativen Austausch mit Fotografen, Filmproduzenten, Illustratoren oder Modedesignern. Die Entwicklung hochwertiger Kunsterzeugnisse durch die Einbindung verschiedenster kreativer Quellen ist eine Spezialität des Perfektionisten. Als Designer wurde AMOS bereits mit den großen Preisen der Branche dekoriert und hat bis zuletzt an einer renommierten Designschule in München unterrichtet. Für „Showtime“ hat AMOS kreativen Spielraum abgegeben – und gleichzeitig ins Leben gerufen. Jeder kann zeigen, was er drauf hat. Die Teilnahme jedes Künstlers ist willkommen, vorausgesetzt, er verspricht den nötigen Enthusiasmus für die Sache. Einschränkungen bei der gestalterischen Umsetzung gibt es keine. Einzige Grundlage ist die Musik des Albums.
Partner
Intensive Unterstützung findet AMOS durch sein Plattenlabel Sounds of Subterrania. Chef Gregor Samsa verfügt über zahlreiche Kontakte in die Kunst- und Low Pro-Szene und geht seit jeher unkonventionelle Wege bei der Veröffentlichung von Musik. Ein Großteil der mitwirkenden Künstler an der AMOS Showtime stammt aus dem direkten Freundes- und Arbeitsumfeld beider Initiatoren.
Das Album „Showtime“ ist eine Hommage an den Rock der 80er
Nicht nur die Verwendung des guten alten Vinyls, sondern auch die Musik des neuen Albums erinnert an den Gitarren-Sound der 80er Jahre. Mit der Veröffentlichung der „Showtime“ verabschiedet sich AMOS vom Dancefloor-Groove seiner letzten Produktionen und begibt sich auf die Spuren legendärer Rocker wie Survivor, Foreigner, Queen, Kiss oder Billy Idol. Trotz Gitarren, die an Brian May und Steve Stevens erinnern, Gesangslinien wie bei Lou Gramm oder Rick Springfield – gespickt mit für die heutige Zeit ungewöhnlichen Interludes à la Led Zeppelin – bleibt AMOS sich doch unverkennbar treu und absolut zeitgemäß. Musikalisch zeigt das Album eine hohe Bandbreite und jeder Song für sich besitzt starke Dynamik. Vom straighten Uptempo in „Showtime“ über das wuchtig träge „Love Between Men“, das poprockige „Are You Ready“ bis hin zum pompösen Instrumental „White Snow“ und der balladesken Rock- Schmonzette „The Last Song“: AMOS zeigt sich wandelbar und doch stets in seinem Element.
Eingespielt wurden die neuen Stücke mit Mitgliedern der Band Bitune aus Eschwege, die mit AMOS im August/September 2010 auf Tour gehen und eine gutgemachte Portion Stadionrock in die Clubs bringen werden.
Der Versuch, von Kunst zu leben
Die eigenwillige Umsetzung der AMOS Showtime hat nichts mit den klassischen Vermarktungsstrategien des heutigen Musikmarkts zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen innovativen und nachahmenswerten Versuch, Kunst wieder lukrativ zu machen. Musik stellt sich dabei in den Dienst der visuellen Kunst – und umgekehrt. AMOS Showtime bietet den Kunstschaffenden zwei Plattformen ihre Werke zu präsentieren. Zum einen gilt es die weiße Oberfläche des neuen Rockalbums zu gestalten, im zweiten Schritt bekommen die Künstler eine gut vernetzte Online-Galerie sowie insgesamt acht Offline-Galerien zur Verfügung gestellt, um Ihre Kreationen zu verkaufen.
Im Gegenzug featuren die Kunstschaffenden AMOS mit ihren Artworks und in vielen Fällen auch mit ihren bekannten Namen. Künstler wie Philipp Hennevogl, Kiddy Citny, Jeremy Fish, Hendrik Behrends, EVELIN, C100, Bongout, Miriam Schaaf, Patrick Mohr, Mirko Borsche, Musclebeaver, Viagrafik, Andreas Michalke oder Mike Friedrich versprechen eindrucksvolle Album-Cover mit unverkennbarer Handschrift zu entwerfen. Es wird spannend zu sehen, wie die verschiedensten Teilnehmer das Musikthema in Bilder übersetzen.
Fazit
Ob als Promotion-Plattform für Teilnehmer, Marktplatz für Kunstliebhaber, Album und Konzerttour für Musikfans, erfolgsversprechende Vertriebsmöglichkeit von Tonträgern für Label und Musiker, Recherche- Tool für Kunstscouts und Agenturen – das Projekt AMOS Showtime verspricht schon jetzt einen synergetischen Gewinn für alle Beteiligten.
Alle Termine auf einen Blick:
26 Aug 2010 - Wiesbaden
neongolden (Exhibition 26.08-01.09.) - Cubique (Concert)
27 Aug 2010 - Hamburg
Art Store St. Pauli (Exhibition 27.08.-01.09.) - Hafenklang (Concert)
28 Aug 2010 - Düsseldorf
Nina Sagt (Exhibition 28.08.-01.09.) - Pretty Vacant (Concert)
03 Sep 2010 - Munich
Helmet Gallery (Exhibition 03.09.-12.09.) - Puerto Giesing (Concert)
04 Sep 2010 - Stuttgart
Motor FM Party - Keller Club (Concert)
09 Sep 2010 - Berlin
systM (Exhibition 09.09.-26.06) - White Trash (Concert)
10 Sep 2010 - Kassel
Galerie Loyal (Exhibition 10.09. & Concert)
11 Sep 2010 - Bremen
Zucker Club (Concert)
12 Sep 2010 - Potsdam
Ken FM (Concert)
17 Sep 2010 - Frankfurt am Main
Yellow Stage (Concert)
18 Sep 2010 - Köln
Arty Farty (Exhibition 18.09.-25.09.) - Blue Shell (Concert)
24 Sep 2010 - Basel (CH)
Parzelle 403 (Exhibition 24.09.-02.10.) - ERLKÖNIG (Concert)
25 Sep 2010 - Schaffhausen (CH)
Tab Tab (Concert)
Medienmitteilung
Monopolisten | Julia Meyn
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