Wechselausstellungen.de

Kunstausstellungen und Pressenews aus Kunstmuseen, Kunsthallen und Galerien
Anzeige
Anzeige
wechselausstellungen.de | 16. Juni 2010

WIEN 1900. Klimt, Schiele und ihre Zeit

Die Fondation Beyeler präsentiert im Herbst eine grosse Themenausstellung «Wien 1900» mit Meisterwerken von Gustav Klimt, Egon Schiele und Oskar Kokoschka sowie berühmten Objekten der Wiener Werkstätte.

26. September 2010 bis 16. Januar 2011

Das Wien der Jahrhundertwende mit der »Wiener Secession« und der »Wiener Werkstätte« gehört zu den Geburtsstädten der Moderne. Die Kaffeehauskultur und die Skandale um die Wiener Secession zählen zu den epochemachenden Phänomenen dieser Zeit. Mit einer grossen Themenausstellung widmet sich die Fondation Beyeler dieser Zeitspanne von 1885 bis 1918, als sich Wien und seine Gesellschaft im Umbruch befanden. Die Entstehung der Wiener Kunst, die sich auch auf die Öffnung aller Kunstgattungen wie Architektur, Design und Kunsthandwerk erstreckte, wird dabei als Ganzes in den Blick genommen. Entsprechend setzt die Ausstellung etwa um 1897 mit Werken des Präsidenten der Secession, Gustav Klimt, ein, flankiert von Arbeiten anderer Mitglieder. Insbesondere deren Frühwerke sowie Architekturfotos und Entwürfe von Josef Hoffmann, Otto Wagner, Koloman Moser und Joseph Maria Olbrich illustrieren die Entwicklung, die zum künstlerischen Umbruch und somit zum Begriff der »Wiener Moderne« führte.

Im Zentrum der Ausstellung steht eine grosse Anzahl von Gemälden und Zeichnungen der beiden herausragenden Malerpersönlichkeiten Gustav Klimt und Egon Schiele, unter anderem wichtige Porträts und Landschaftsbilder. Frühe Ölbilder und Zeichnungen des jungen Oskar Kokoschka bilden eine Parallele zu den Arbeiten Egon Schieles. Als Besonderheit der Themenschau werden zudem Hauptwerke von Arnold Schönberg und von Richard Gerstl gezeigt, dessen Gemälde selten zu sehen sind.

Anhand einzelner Objekte aus der Wiener Werkstätte wird auch das Zusammenspiel von Möbeln, Keramik, Silber, Stoffen und Gemälden im Sinne des Gesamtkunstwerks präsentiert. Zwischen der malerischen Ornamentik der Bilder wie auch der Objekte und den Entwürfen der Wiener Werkstätte werden nachvollziehbare künstlerische Bezüge zu entdecken sein. Die enge Zusammenarbeit der Künstler, Architekten und Möbeldesigner, die auf einem neuen Begriff des Gesamtkunstwerks gründete, schuf eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts und entfaltete sich später im Bauhaus und in der De-Stijl-Bewegung weiter.

Hauptleihgeber ist das Leopold Museum in Wien. Weitere wichtige Leihgeber sind die Albertina und das Belvedere in Wien, die Neue Galerie und das Museum of Modern Art in New York sowie die Stiftung Sammlung Kamm im Kunsthaus Zug. Parallel ist eine Konzertreihe mit dem Basler Kammerorchester mit Bezug zur Ausstellung geplant.

Öffnungszeiten der Fondation Beyeler: täglich 10.00–18.00 Uhr, mittwochs bis 20.00 Uhr; während der Art 41 Basel vom 15. bis 20. Juni täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr

Medienmitteilung
Fondation Beyeler

Anzeige

Die Nutzung der Kommentierungsfunktion ist als Gast ohne Registrierung möglich. Nach Eingabe eines Nutzernamens und einer E-Mail-Adresse können Sie einen Kommentar hinterlassen.
Alternativ können Sie sich bei Disqus registrieren oder sich über Ihre Facebook-, Twitter-, Google-, Yahoo- oder OpenID-Accounts anmelden.
blog comments powered by Disqus