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Gudrun Brüne. Einblicke – Ausblicke
13.07.2012 – 02.09.2012
Galerie Noah | Augsburg
Nach Rosa Loy stellt die Galerie Noah mit Gudrun Brüne erneut eine Künstlerin aus Ostdeutschland vor, deren Werk zur zweiten Generation der Leipziger Schule gehört.
Auch Gudrun Brüne ist eine der wenigen prägnanten Frauen dieser Schule. Sie hat ein ganz eigenständiges Werk geschaffen. Poetische Landschaften wechseln sich ab mit Blumenstillleben, versteinerte Puppengesichter, Vanitasmotive, zerstörte Spielzeugpuppen, Masken in vielen Variationen. Gudrun Brüne entwirft ein gefrorenes, seltsam starres Menschenbild. Die Galerie Noah zeigt vorwiegend Arbeiten der letzten zehn Jahre und lädt den Betrachter ein die Präsenz und Vielfalt von Gudrun Brünes Bilderwelt zu begreifen.
„Dieses Menschenbild ist mit Erinnerungen, dämonischen Energien und Vanitas-Suggestionen aufgeladen. In der Moderne haben sich Masken spätestens seit Ensor – auch eine wichtige Bezugsfigur für Brüne – verselbstständigt und führen ein gespenstisches und beunruhigendes Eigenleben… Der Einzelne, aber auch die Gruppen und Massen agieren nicht aus freiem Willen, sondern hängen an Strippen. Sie werden gesteuert und gegängelt.“
Dr. Eduard Beaucamp in »Gudrun Brüne: Traum und Wirklichkeit« 2011. S. 7
Vernissage: Donnerstag, 12.07.2012; 19 Uhr
Begrüßung: Elisabeth Schulte, Galeristin
Einführung: Gudrun Brüne im Gespräch mit Elisabeth Schulte
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