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wechselausstellungen.de | 17. Februar 2010

Nadav Kander - Selected

20.03.2010 - 30.04.2010
CAMERA WORK / Berlin

Ab dem 20. März 2010 zeigt CAMERA WORK in einer Doppelausstellung sowohl in ihrer Galerie als auch in ihrem Museum THE KENNEDYS die Arbeiten des in London lebenden Photographen Nadav Kander.

Der international vielfach ausgezeichnete Photograph Nadav Kander gewann zuletzt den renommierten Photopreis Prix Pictet, um den er u.a. mit Andreas Gursky konkurrierte, und im gleichen Jahr den Lucie Award 2009 als bester internationaler Photograph. Seit vielen Jahren sind seine Photographien Bestandteil von angesehenen Sammlungen wie die der NATIONAL PORTRAIT GALLERY oder des VICTORIA AND ALBERT MUSEUM in London. Es ist uns eine besondere Ehre, Teile seines vielfältigen Werkes zum ersten Mal in Deutschland in Form einer Doppelausstellung zu präsentieren.

Unter dem Titel »Selected« präsentiert die Galerie kraftvolle Porträts von Künstlern oder bekannten Persönlichkeiten und verschiedene Serien wie „Colour Fields“, bestehend aus geheimnisvollen Nachtaufnahmen oder dokumentarischen, nahezu skurril wirkenden Landschaftsphotographien („God’s Country“). Die Galerieausstellung wird erweitert durch die Präsentation von »Obama’s People« im Museum THE KENNEDYS. Die für die New York Times entstandenen Porträts von Mitgliedern der Obama-Administration bilden eine international vielfach gelobte Serie, die u.a. im deutschen Magazin Stern abgedruckt wurde und die weiterhin das außergewöhnliche Talent Kanders zeigt, charakteristische Wesenszüge der abgebildeten Person hervorzuheben.

Die exklusive Auswahl an Porträt- und Landschaftsphotographien zeigt einen exemplarischen Querschnitt durch das Werk Nadav Kanders. Porträts von legendären Schauspielern wie Michael Caine oder Sophia Loren wechseln sich ab mit filmischen Szenen, die Benicio del Toro oder Christopher Lee erstaunlich verletzlich und verloren erscheinen lassen. Kander versteht es, mittels seiner geheimnisvollen Bildsprache den Betrachter zu bannen und ihn in das meist mysteriöse Geschehen hineinzuziehen. Diese einzigartige Stimmung ist in gleicher Weise auf den Bildnissen von Musikern wie Richard Ashcroft (The Verve), Michael Stipe (REM) oder Boy George zu beobachten.

Die überwältigenden Schneelandschaften am Polarkreis der Serie „Arctic Circle“ entfalten eine ebenso magische Atmosphäre wie die nächtlichen Aufnahmen von Feldern oder der Meeresbrandung des Pazifischen Ozeans aus der Serie „Colour Fields“. In der Serie „God’s Country“ dokumentiert Kander eine Reise durch amerikanische Vorstädte. Ähnlich der amerikanischen Stilrichtung der „New Topographics“, beschreibt Kander mit seinen Photographien vom Eingriff des Menschen gezeichnete Landschaften und Plätze. Neben zivilisationskritischen Tönen sieht der Betrachter in den oft surreal wirkenden Bildern auch Themen wie Einsamkeit und Zweifel thematisiert.

Medienmitteilung
CAMERA WORK

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