Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz. Die Ereignisse des 20. Juli 1944
07.03.2010 - 15.08.2010
Museum Morsbroich | Leverkusen

Alfred Hrdlicka | Machtgeschützte Innerlichkeit (Thomas Mann über Richard Wagner), 1974 | Blatt 3 des Zyklus „Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“ | Ätzung, Kaltnadel, Stichel und Wiegemesser auf Kupfer | 33 x 50,1 cm
In dem umfangreichen Grafikzyklus beleuchtet der Ende 2009 verstorbene Alfred Hrdlicka (geb. 1928 in Wien) das Wesen und die Folgen der Gewalt. Er spannt einen dramatischen historischen Bogen, der in den Ereignissen um das Hitler-Attentat 1944 kulminiert und mit einer Episode aus der Militärdiktatur Chiles endet.
Der 1974 entstandene Zyklus besticht durch die große Bandbreite an druckgrafischen Techniken. Im Wechsel von Ätzungen auf Zink, Kaltnadel-Radierungen, Schabblättern, Aquatinta und Mezzotinto auf Kupfer stellt Hrdlicka im Verlauf der 53 Episoden Korrespondenzen her und setzt virtuos Akzente.
Medienmitteilung
Museum Morsbroich
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