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Ausstellungsprogramm Kunsthalle Bremen Winter 2012/2013

20. Oktober 2012 bis 17. Februar 2013
Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich. Werke 1949 bis 1970
Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) ist einer der bekanntesten Künstler des 20. Jahrhunderts, allerdings wird er oft missverstandenen und unterschätzt. Im Mittelpunkt der seit vielen Jahren größten Ausstellung seines Werkes stehen Hundertwassers beeindruckendes Frühwerk und Meisterwerke der 1950er- und 1960er-Jahre. Anhand seines selten gezeigten Frühwerkes präsentiert die Kunsthalle Bremen ihn als wichtiges Mitglied der internationalen Avantgarde. So vertrat Hundertwasser in den 1960er-Jahren Österreich auf der Biennale in Venedig und stellte auf der documenta III in Kassel aus.
Höhepunkt der Ausstellung ist die Neuinszenierung der „Linie von Hamburg“, die spektakuläre Performance und Rauminstallation einer endlosen Linie, die Hundertwasser mit Bazon Brock 1959 in der Hochschule für bildende Künste in Hamburg realisierte. Die Neuinszenierung in der Kunsthalle nennt sich „Die Linie des Lebens“.
www.hundertwasser-bremen.de

Zur Ausstellung erscheint im Hatje Cantz Verlag ein Katalog mit ca. 160 Abbildungen und Texten von Astrid Becker, Robert Fleck, Christoph Grunenberg, Robert Hodonyi und Ulrike Schmitt sowie ausgewählten Texten von Friedensreich Hundertwasser (29 Euro).

16. September bis 16. Dezember 2012
Der Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2012
Zehn junge Positionen der Gegenwartskunst in der Kunsthalle Bremen
Bereits zum 43. Mal wird in diesem Jahr der mit 30.000 Euro dotierte Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen verliehen, einer der bedeutendsten Preise für junge Kunst in Deutschland. Zehn angesehene Kuratoren haben unabhängig voneinander je einen Künstler oder eine Künstlerin vorgeschlagen, deren Werke vom 16. September bis 16. Dezember 2012 in der Kunsthalle Bremen präsentiert werden. Im Laufe der Ausstellung ermittelt eine fünfköpfige hochrangige Jury den Preisträger. Unter den bisherigen Preisträgern finden sich zahlreiche Namen, die aus der zeitgenössischen Kunstszene nicht mehr wegzudenken sind, wie Wolfgang Tillmans, Olafur Eliasson, Tino Sehgal oder Thea Djordjadze.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Preis von 14 Euro.

15. Januar bis 14. April 2013
Kunst auf Papier. Eine Ausstellung nicht nur für Kinder
Japanische Rachegeister, diebische Zahnarzthelferinnen und wütende Kühe – in den über 200.000 Kunstwerken auf Papier, die die Kunsthalle Bremen besitzt, wimmelt es von kuriosen Gestalten und spannenden Geschichten. Eine Auswahl der schönsten Blätter von Dürer und Rembrandt, über Manet und Matisse bis Warhol, Cage und Kentridge zeigt die Kunsthalle Bremen in einer Ausstellung, die sich in erster Linie an Kinder richtet. Kindgerecht präsentiert und erläutert werden nicht nur die Künstler und ihre Werke, sondern auch die dafür angewandten (Druck-)Techniken.
Die Ausstellung basiert auf dem im Jahr 2011 von der Kunsthalle Bremen veröffentlichten Kinderbuch „Kunst auf Papier (nicht nur) für Kinder“ über grafische Kunst – das erste seiner Art. Das Buch stellt 47 herausragende Werke aus dem Kupferstichkabinett der Kunsthalle vor, die in dieser aufwendig gestalteten Ausstellung präsentiert werden. Albrecht Dürers berühmtes „Rhinocerus“, das bereits im Buch als Moderator spielerisch durch die verschiedenen Techniken und Themen der zahlreichen grafischen Gattungen führt, begleitet auch den Ausstellungsbesucher durch die spannende, schöne und oft auch skurrile Welt der Kunst auf Papier.
Parallel zur Ausstellung gibt ein umfangreiches Begleitprogramm Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, sich von den großen Meisterwerken inspirieren zu lassen und Kunst auf Papier selbst auszuprobieren. Das Projekt „Kunst auf Papier“ steht unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsminister Bernd Neumann.

Das Buch “Kunst auf Papier (nicht nur) für Kinder” mit Texten von Hartwig Dingfelder und Illustrationen von Tidian Camara ist zum Preis von 16 Euro erhältlich.

15. Januar bis 14. April 2013
Künstlerplakate von Picasso, Matisse, Chagall u.a. aus der Werkstatt Mourlot – Eine Schenkung aus der Sammlung Hans-Herman Rief (AT)
Die Gestaltung von Plakaten lag bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem bei den Herstellern wie Druckern und Lithographen. In den 1880er Jahren änderten sich die Anforderungen an die Gestaltung grundlegend. So wurden immer mehr Künstler mit der Herstellung von Plakaten beauftragt, und zwischen 1890 und 1895 entwickelte sich das Künstlerplakat international als eigene, anspruchsvolle Kunstform. Frankreich war das Zentrum dieser Entwicklung. Nach 1945 erlebte das Künstlerplakat erneut einen Aufschwung, wobei der Lithograph Fernand Mourlot eine entscheidende Rolle spielte. Picasso, Chagall, Matisse und Miró ließen ihre farbenprächtigen Plakate bei ihm drucken. Im Frühjahr 2010 erhielt der Kunstverein in Bremen 112 Meisterplakate von 45 Künstlern, die alle in der Werkstatt von Mourlot entstanden sind. Sie ergänzen die Sammlung französischer Plakatkunst um Werke des 20. Jahrhunderts. Die Schenkung stammt aus dem Vermächtnis des Worpsweder Kunsthistorikers und -sammlers Hans-Herman Rief. Die Kunsthalle zeigt eine Auswahl dieser bedeutenden Plakate der Pariser Schule.

Alle Angaben unter Vorbehalt!

Kunsthalle Bremen

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Freitag, 24. Mai 2013

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