Moritz Götze: Unendlichkeitsmaschine
17. September 2010 - 17. Oktober 2010
Galerie am Dom | Wetzlar
Die Wetzlarer Ausstellung ist eine Kooperation des Kulturamtes Wetzlar, dem Wetzlarer Kunstverein e.V. und der Galerie am Dom. Zeitgleich werden so an drei unterschiedlichen Orten Unikate (Stadthaus), Grafik (Galerie am Dom) und Emaillen (Galerie des Wetzlarer Kunstvereins) zu sehen sein und die enorme Vielfalt im Werk Moritz Götzes demonstrieren.
Die Bilder von Moritz Götze, 1964 in Halle geboren, erzählen pausenlos, sie erzählen von Geschichte, Liebe, Alltag und dem Leben. Seine punkig-ungelenken Figuren wandeln durch fiktive Räume und Sehnsuchtslandschaften, die angefüllt sind mit passenden und scheinbar unpassenden Gegenständen, mit Tieren, Wortfetzen und wilden Mustertapeten. Sein Motiv- und Ausdrucks-Repertoire ist außerordentlich reich: Er bedient sich ebenso bei Popart und Comic wie bei mittelalterlichen Buchillustrationen, dem Rokoko oder gotischer Plastik. Ständig findet man in diesen Sammelsurien Neues, das die erzählten Geschichten erweitert, verändert und in neue Richtungen drängt. Auch in der Technik belässt Moritz Götze es nicht bei einer: Seine Werke entstehen als Collagen, Assemblagen, Gemälde, Siebdrucke, selbst das Emaille-Schild hat er als Bildträger wiederentdeckt.
Auf den ersten Blick erscheinen seine Arbeiten in ihren klaren Primärfarben, mit ihren klaren, bühnenartigen Kompositionen in schlichter Formsprache einfach und schnell zu fassen. Doch schnell zeigt sich, dass hinter dieser suggerieren Simplizität ein Kosmos aus ausgefeilte Assoziationsketten und raffinierte Codes steht, in dem wie kleine Universen endlos viele Geschichten entstehen.
Die Vernissage findet am 17. September 2010 im Stadthaus am Dom Wetzlar statt. Der Künstler wird anwesend sein.
Einführende Worte: Dr. Marta Cencillo Ramirez, Kunsthistorikerin, Köln
Medienmitteilung
Galerie am Dom Wetzlar
Stichwörter / Tags: Galerie am Dom Wetzlar, Moritz Götze, Wetzlar
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