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wechselausstellungen.de | 2. Juni 2009

Art in the Park 2009

7. Juli 2009 - 2. August 2009
Hotel Baur au Lac / Zürich

„Art in the Park“ heißt es zum dritten Mal ab dem 7. Juni 2009 in der großzügigen Parkanlage des traditionsreichen Zürcher Hotels Baur au Lac. Initiatorin und Förderin der achtwöchigen Ausstellung ist Gigi Kracht, in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Gmurzynska, Zürich. Die diesjährige Ausstellung beschäftigt sich mit einer besonderen Spielart der abstrakten Kunst, dem Konstruktivismus. Bis Anfang August 2009 werden zwölf Meisterwerke aus acht Jahrzehnten zeitgenössischer, internationaler Künstler ausgestellt:

Alexander Rodchenko. Der 1891 in Sankt Petersburg geborene Künstler war Maler, Grafiker, Fotograf, Architekt und Bildhauer zugleich und gilt als Erfinder des Konstruktivismus. Nach seinem Studium an der Kunstschule von Kasan studierte Rodschenko Bildhauerei und Architektur in Moskau und zählte bereits mit 25 Jahren zu den Künstlern der russischen Avantgarde. Alexander Rodchenko starb am 3. Dezember 1956 in Moskau.

Fernando Botero. Die Kunstwerke des 1932 in Kolumbien geborenen Malers und Bildhauers charakterisieren sich durch die überzeichneten Proportionen seiner Figuren: in seiner Kunst dominieren korpulente Menschen. Seit 1976 widmet sich Botero hauptsächlich der Bildhauerei, hier finden sich die für ihn wichtigen Themen wieder: die sinnlichen Formen, der Umgang mit Volumen und die technische Perfektion.

Yves Klein. Der französische Maler und Bildhauer wurde am 28. April 1928 in Nizza geboren. Yves Klein ist Avantarde-Künstler und Vorläufer der Pop-Art. In seinen Bildern und Skulpturen setze er vorwiegend sein berühmtes „International Klein Blue“ ein. Yves Klein heiratete 1962 die Künstlerin Rotraut Klein-Moquay, die ebenfalls bei „Art in the Park 2009“ vertreten sein wird. Er verstarb am 6. Juni 1962 in Paris.

Rotraut Klein-Moquay war in erster Ehe mit Yves Klein verheiratet und ist die Schwester des Düsseldorfer Künstlers Günther Uecker. In ihrer Kunst lässt sich Rotraut Klein-Moquay allerdings von keinem der beiden beeinflussen; ihre „Galaxien“ sind Bilder zwischen Malerei und Plastik. Die Wirkung ihrer Bilder transportiert sie auch in ihren Skulpturen: Hybride zwischen Abstraktion und Figuration. Aus Marmor und Eisen, Aluminium und Bronze oder Holz und Kunststoff verbinden ihre figurbetonten Werke Linien und Farben.

Robert Indiana wurde am 13. September 1928 in New Castle, Indiana geboren. Er zählt zu den Hauptvertretern der Pop-Art und der Signalkunst. Indianas Arbeiten bestehen häufig aus einfachen, großen Buchstaben, Ziffern und fünfstrahligen Sternen. Zu einem seiner weltberühmten Werken zählt das 1966 entstandene Kunstwerk LOVE. Robert Indiana wurde durch sein Leben und seine Arbeiten zum Maler amerikanischer Worte, Zeichen und Symbole; zum Maler des American Dream. Heute lebt und arbeitet der Künstler in Maine.

Alexander Calder war Bildhauer der Moderne. Er wurde am 22. Juli 1898 in Pennsylvania in eine Bildhauerfamilie geboren, sein Großvater Alexander Milne Calder gestaltete die 250 Figuren der City Hall von Philadelphia. Seinen künstlerischen Durchbruch erfolgte 1931 in Paris mit seinem ersten, scheinbar schwerkraftlosen Mobile. Heute zählt Alexander Calder zu den Hauptvertretern der kinetischen Plastik, seine Werke sind geprägt von dem lebenslangen künstlerischen Austausch mit seinem Freund Joan Miró. Alexander Calder starb am 11. November 1976 in New York.

Baur au Lac
Das 5-Sterne Hotel Baur au Lac liegt in unmittelbarer Nähe zum Zürichsee und der berühmten und exklusiven Bahnhofstrasse. Das Traditionshaus besticht seit 1844 durch außerordentlichen Service und exklusiven Luxus. Das Baur au Lac ist das älteste Hotel weltweit, das noch im Besitz der Gründerfamilie ist: Andrea Kracht führt das Hotel in sechster Generation. Diese Kontinuität spiegelt sich auch in der Entwicklung des Hotels wieder. Seit der Erbauung 1844 wurde das 120 Zimmer (davon 45 Suiten) umfassende Hotel in regelmäßigen Abständen auf die Bedürfnisse einer internationalen Kundschaft abgestimmt.

In den vergangenen zwölf Jahren investierte die Familie rund 150 Millionen Franken (ca. 100 Million Euro) in die Neugestaltung des Hotels. Seit Sommer 2008 werden aktuell die Zimmer und Suiten zur Seeseite und die Dachterrasse unter der Leitung von Fréderic D`Haufayt erneuert, sie stehen ab Anfang Mai 2009 wieder zur Verfügung. Pierre-Yves Rochon ist verantwortlich für die Neugestaltung des Gourmetrestaurants „Pavillon“ und der Sommerterrasse. Beide werden ebenfalls im Mai 2009 in neuem Lounge-Look und mit open-air Atmosphäre wieder eröffnet.
Der aktuelle Umbau kostet 40 Millionen Franken (ca. 26 Millionen Euro) und wird im Sommer 2009 entgültig abgeschlossen sein. Der Hotelbetrieb geht in dieser Zeit uneingeschränkt weiter, das Hotel trifft sämtliche Vorkehrungen, um die Gäste nicht zu stören.

Baur au Lac
Talstr.1
CH - 8022 Zürich
Tel: 0041 - 44 - 220 50 20
Fax: 0041 - 44 - 220 50 40
www.bauraulac.ch

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