Bilder über Bilder. Diskursive Malerei
26. März - 27. Juni 2010
MUMOK | Wien
„Bilder über Bilder. Diskursive Malerei“ lautet der Titel der Ausstellung der Daimler Kunst Sammlung im MUMOK. Vorgestellt werden rund 130 Werke von der Klassischen Moderne und Nachkriegsavantgarde über europäisches Zero und Minimalismus bis hin zu internationaler, zeitgenössischer Kunst. Die Präsentation im MUMOK umfasst neben Malerei und Zeichnungen auch Installationen und Videokunst. Die ausgewählten Werke repräsentieren zusammen den Schwerpunkt der Daimler Kunst Sammlung im Bereich abstrakter Avantgarden und reduziert-konzeptueller Tendenzen vom Bauhaus bis in die aktuelle internationale Gegenwartskunst.
Die Ausstellung gliedert sich in Themenfelder, welche jeweils diskursive Bezugnahmen historischer und aktueller Positionen inszenieren: Bauhaus und De Stijl, Hard Edge und New Color School USA, Konstruktive und Konkrete Tendenzen, Europäische Zero Avantgarde, Minimalismus und Designaspekte, Neo Geo und zeitgenössische Positionen. Die Schau versammelt rund 75 KünstlerInnen aus etwa zwanzig Ländern. Die Werke umspannen einen Zeitraum von einhundert Jahren, von 1908 (Adolf Hölzel) bis 2007 (Eva Berendes).
Wie der Titel der Ausstellung — „Bilder über Bilder. Diskursive Malerei“ — bereits ankündigt, liegt der Akzent nicht auf einer musealen Abfolge von Stilen und Ismen. Die Präsentation versucht vielmehr, dialogische Bezugnahmen der Werke untereinander und diskursive Verschränkungen individueller Formvorstellungen und Inhalte sichtbar zu machen. Kunstgeschichte soll hier nicht mehr im Sinne von ‚Erfindung’ und ‚Progression’ betrachtet, sondern als ein argumentativer Zusammenschluss von Bildern in temporären Kontexten und Übergangsformen vorgestellt werden.
Neben Klassikern wie Josef Albers, Oskar Schlemmer, Jean Arp, Adolf Fleischmann, Hermann Glöckner oder Georges Vantongerloo werden unter anderem exemplarische Werke bzw. Werkgruppen aus den 1960er- bis 1990er-Jahren vorgestellt von Absalon, John M Armleder, Jo Baer, Daniel Buren, Andre Cadere, Enrico Castellani, Gene Davis, Helmut Federle, Günter Fruhtrunk, Rupprecht Geiger, Poul Gernes, Donald Judd, John McLaughlin, Francois Morellet, Jeremy Moon, Olivier Mosset, Julian Opie, Gerwald Rockenschaub, Heimo Zobernig.
Ein Überblick über aktuelle Tendenzen abstrakt-geometrischer, minimalistischer Kunst ist präsent mit Werken von u.a. Krysten Cunningham, Stephane Dafflon, Maria Eichhorn, Liam Gillick, Nic Hess, Jim Lambie, Mathieu Mercier, Sarah Morris, Danica Phelps, Andreas Reiter Raabe, Ugo Rondinone, Tom Sachs, Pietro Sanguineti, Katja Strunz.
Die Daimler Kunst Sammlung
Die Daimler Kunst Sammlung wurde 1977 gegründet und zählt heute zu den bedeutenden europäischen Unternehmenssammlungen mit internationalem Renommee. Die Sammlung umfasst rund 1800 Werke von mehr als 600 KünstlerInnen, ihr Schwerpunkt liegt im Bereich der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts, von dem Stuttgarter Kreis um Adolf Hölzel von 1910 über Bauhaus, Konstruktivismus, Konkrete Kunst, Minimal Art, konzeptuelle Tendenzen, Neo Geo bis in die jüngste Gegenwartskunst.
Nach Ausstellungen der Daimler Kunst Sammlung in renommierten Museen weltweit — New York, Karlsruhe, Detroit, Johannesburg, Tokyo, Singapur, Sao Paulo — ist die Präsentation im MUMOK Wien die zweite große Schau mit den Schwerpunkten der Sammlung in Europa.
Weitere Informationen unter www.sammlung.daimler.com
KünstlerInnen der Ausstellung
Absalon (IL) — Josef Albers (D) — John M Armleder (CH) — Hans Arp (F) — Jo Baer (USA) — Eva Berendes (D) — Ilya Bolotowsky (RUS) — Daniel Buren (F) — Andre Cadere (PL) — Enrico Castellani (I) — Krysten Cunningham (USA) — Dadamaino (I) — Stephane Dafflon (CH) — Ian Davenport (GB) — Gene Davis (USA) — Robyn Denny (GB) — Markus Ebner (D) — Maria Eichhorn (D) — Helmut Federle (CH) — Ulrike Flaig (D) — Adolf Fleischmann (D) — Günter Fruhtrunk (D) — Rupprecht Geiger (D) — Poul Gernes (DK) — Liam Gillick (GB) — Hermann Glöckner (D) — Mathias Goeritz (PL) — Terry Haggerty (GB) — Peter Halley (USA) — Al Held (USA) — Jan Henderikse (NL) — Nic Hess (CH) — Adolf Hölzel (A/CZ) — Donald Judd (USA) — Michael Kidner (GB) — Jim Lambie (SCO) — Alexander Liberman (UKR) — Sylvan Lionni (GB) — Richard Paul Lohse (CH) — Heinz Mack(D) — Almir da Silva Mavignier (BRA) — John McLaughlin (USA) — Christian Megert (CH) — Mathieu Mercier (F) — Gerold Miller (D) — Jonathan Monk (GB) — Jeremy Moon (GB) — Francois Morellet (F) — Sarah Morris (USA) — Olivier Mosset (CH) — John Nixon (AUS) — Kenneth Noland (USA) — Julian Opie (GB) — Phillipe Parreno (DZ) — Henk Peeters (NL) — Danica Phelps (USA) — Lothar Quinte (D) — Martial Raysse (F) — Andreas Reiter Raabe (A) — Anselm Reyle (D) — Gerwald Rockenschaub (A) — Ugo Rondinone (CH) — Tom Sachs (USA) — Pietro Sanguineti (D) — Eckhard Schene (D) — Oskar Schlemmer (D) — Andreas Schmid (D) — Oli Sihvonen (USA) — Ferdinand Spindel (D) — Katja Strunz (D) — Jean Tinguely (CH) — John Tremblay (USA) — Georges Vantongerloo (B) — Gerhard von Graevenitz (D) — Simone Westerwinter (D) — Jens Wolf (D) — Michael Zahn (USA) — Heimo Zobernig (A)
Dank gilt den Partnern des MUMOK: Mercedes-Benz, UNIQA, Dorotheum und den Medienpartnern Der Standard, Compliment, Profil, Infoscreen und Ö1.
Bilder über Bilder. Diskursive Malerei
von Albers bis Zobernig
Aus der Daimler Kunst Sammlung
Ausstellungsdauer 26. März - 27. Juni 2010
Pressekonferenz 25. März 2010, 10.00 Uhr
Eröffnung 25. März 2010, 19.00 Uhr
Ausstellungsort MUMOK
Museumsplatz 1
A - 1070 Wien
Ebenen 1 und 3
Kuratorin Renate Wiehager
Leiterin Daimler Kunst Sammlung
Ausstellungsproduktion Ulrike Todoroff
Ausstellungskatalog Minimalism and After.
Tradition und Tendenzen minimalistischer Kunst von 1950 bis heute.
Dt./eng., 632 Seiten, 838 Abb.
ISBN 978-3-7757-2386-2
Preis: € 58,-
Weitere Informationen www.sammlung.daimler.com
Kontakt / Information Telefon +43-1-52500
info@mumok.at | www.mumok.at
Öffnungszeiten Mo-So 10.00 - 18.00 Uhr, Donnerstag 10.00 - 21.00 Uhr
Eintritt normal € 9,-
ermäßigt € 7,20 bzw. € 6,50
Medienmitteilung
MUMOK
Stichwörter / Tags: Österreich, Daimler Kunst Sammlung, MUMOK, Wien
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