Kleines Theater der Gesten
16. Mai – 15. August 2009
Kunstmuseum Basel
Die Ausstellung Kleines Theater der Gesten handelt von Veränderungen. Veränderungen, die wir an uns selber vornehmen oder die wir in unsere Umgebung einbringen. Die Ausstellung unternimmt es, diesen Veränderungen nachzugehen und stellt die Frage nach ihrer Darstellung, nach der Theatralität der Objekte und der Körper in Inszenierung und Alltag. Die Künstler Kutluğ Ataman (geb. 1961 in Istanbul), Iñaki Bonillas (geb. 1981 in Mexico City), Gerard Byrne (geb. 1969 in Dublin), Jay Chung & Q Takeki Maeda (geb. 1976 in Madison und 1977 in Nagoya), Rodney Graham (geb. 1949 in British Columbia), Hilary Lloyd (geb. 1964 in Halifax), Kirsten Pieroth (geb. 1970 in Offenbach) und Susanne M. Winterling (geb. 1970 in Rehau) bedienen sich einer Vielzahl von Medien, um die subtilen und inszenierten Gesten zu dokumentieren, die Identität und Geschlecht auszeichnen. Ein Ausgangspunkt der Ausstellung markieren die 1838 in Jamaika entstandenen Charakterskizzen, zwölf hand-kolorierte Lithographien, mit denen Isaac Mendes Belisario (geb. 1794 in Kingston – gest. 1849 in London) sowohl Maskeraden wie auch Händler und Handwerker porträtiert.
Die Ausstellung entsteht in Kollaboration mit Malmö Konsthall.
Isaac Mendes Belisario, Red-Set Girls and Jack-in-the-Green, Tafel 2 der Charakterskizzen, 1838 (Farblithographie)
Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, USA/ The Bridgeman Art Library Nationality
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