Werner Schnelle. Fotokonzepte
6.11.2009 - 14.2.2010
MdM Mönchsberg / Salzburg
Der 1942 in Wien geborene Fotograf Werner Schnelle lebt seit 1965 in Salzburg und beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit fotoimmanenten Fragestellungen und den medialen Qualitäten der Fotografie.
Zeit, Bewegung, Licht und dessen Eigenschaften sind Gegenstand seines künstlerischen Schaffens. Im Zeitalter der digitalen Fotografie beruft sich der Künstler auf die Methoden von chemischer Bildtechnik und klassischer Fotografie. Durch Licht und Bewegung füllt er einen dunklen Raum mit Linienkonstrukten und kreiert eine neue, künstlich hergestellte Realität, die mit bloßem Auge nicht fassbar ist. Ein kurzlebiges Formkonstrukt, gezeichnet mit Licht und festgehalten durch das Medium der Fotografie, charakterisiert die „Light-Works“. Foto- und Chemiegramme, hergestellt durch den Kontakt chemischer Substanzen mit belichtetem Fotopapier, zeichnen sich wie die „Optical Works“ durch die radikalen Kontraste einer reduzierten Schwarz/Weiß-Fotografie aus.
Die im Museum der Moderne Mönchsberg gezeigte Ausstellung „Fotokonzepte“ umfasst Ankäufe des Museums, sowie eine Schenkung des Künstlers an die Sammlung von etwa 80 Fotoarbeiten und Leihgaben der Künstlers.
Begleitet wird die Ausstellung von der neuen Monografie über das Fotowerk von Werner Schnelle, die in der Edition Fotohof erschienen ist, mit Texten von Kurt Kaindl und Margit Zuckriegl (160 Seiten, 89 Abbildungen, um 33 Euro im Museumsshop erhältlich).
Kuratorin: Margit Zuckriegl
Stichwörter / Tags: Österreich, Fotografie, Museum der Moderne Salzburg, Salzburg, Werner Schnelle
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